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Mentale Einstellung zur Arbeit

Mentale Einstellung zur Arbeit

Die Bedeutung, die wir dem Wort Arbeit geben, bestimmt, wie wir unser Tun einordnen, welchen „Hintergrunddialog“ wir beim Arbeiten hören.

Arbeit ist im Idealfall ein ausgewogenes Dreieck mit 3 inneren Bestandteilen: Wir leisten etwas (A), wir lernen dabei etwas (B) und wir haben daran deshalb auch Freude (C).

A  Für viele Menschen zielt Arbeiten ausschließlich auf Leistung. Darin enthalten sind Erfolg oder Versagen, besser oder schlechter als jemand anderes zu sein. Das ist aber nur der eine Bestandteil der Arbeit.: Z.B. ein Kunde wurde beraten, ein Formular wurde ausgefüllt, ein Meeting geleitet…

B  In den meisten Fällen haben wir aber auch etwas gelernt. Die Arbeit ist ein Prozess, bei dem unsere Fähigkeiten wachsen, während wir die Aufgabe erfüllen. Wir haben vielleicht eine größere Routine oder einen Vorgang verbessert, Fehler entdeckt oder Dinge als überflüssig erkannt oder einfach Geduld und Disziplin daran erprobt. Das sollten wir positiv bewerten: „Das habe ich gut gemacht!“ – „Ich bin stolz auf mich!“

C  Aus diesen Bewertungen erwächst Freude, große oder kleine. Sie kann von außen kommen durch das Lob anderer („Mensch, wie machst du das bloß?!“), aber auch von mir selbst („Jetzt habe ich mir eine kleine Pause verdient,“ „diese Sitzung hat uns richtig weitergebracht“)

Ziel ist es, diesen ausgewogenen Zustand möglichst oft zu erreichen. Wir warten nicht auf das ganz große Ding: Die Superleistung mit dem Wahnsinnslerneffekt und der unbändigen Freude. Stattdessen fragen wir uns: „Haben wir heute - wenigstens einmal - das Goldene Dreieck erreicht?“